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Keep calm and bake on

I am the clever one, you‘re the potato one (Kartoffelpüree und Kartoffelsnack)

Okay, clever und potato schließen sich nicht aus. Im Gegenteil – Kartoffeln sind für mich ein sehr vielfältiges Gemüse. Kartoffelpuffer, Pommes Frites, Backkartoffel und – mein Favorit – Kartoffelpüree. Es ist eigentlich ein so simples Gericht und doch so dankbar beim Verfeinern. Dennoch ist mir aufgefallen, dass bei allen Tütensnacks und Fünf-Minuten-Terrinen das Kartoffelpüree sehr häufig mit Croutons und Röstzwiebeln daher kommt. Warum ist das so? Und könnte man das auch selbst machen? Auf die erste Frage habe ich keine Antwort bekommen, aber die zweite beantworte ich euch heute: Ja, na klar kann man. 🙂 Und ihr werdet sehen, dass Kartoffelpüree nicht nur unglaublich vielfältig sein kann, sondern auch super einfach und schnell hergestellt ist.

Diese Auseinandersetzung mit dem fertigen Kartoffelpüree kommt natürlich nicht von irgendwo her, sondern von einem Blogevent, den Amor & Kartoffelsack gestartet haben. Hier heißt es „Koch die Tüte ohne Tüte“ und da ich, wie ihr wisst, am liebsten alles selber mache, musste ich bei diesem Event natürlich dabei sein.

http://amorundkartoffelsack.blogspot.de/2015/06/koch-die-tute-ohne-tute.html

 

Grundsätzlich ist es bei diesem Gericht schwer ein genaues Rezept zu erstellen, denn jeder mag sein Kartoffelpüree anders: cremig-feucht oder lieber noch mit ein paar Stücken drin oder oder oder. Deshalb sind die Zutaten auch denkbar einfach:

  • 750 Gramm weichkochende Kartoffeln
  • Milch
  • Butter
  • eine mittlere Zwiebel
  • etwas Mehl
  • zwei Scheiben dunkles Brot, am besten schon einen Tag alt
  • etwas Öl
  • Kräuter eurer Wahl (zu Kartoffeln passen natürlich Rosmarin oder Thymian besonders gut)

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Kartoffeln schälen, kochen und losquetschen. Fügt etwas Milch und Butter hinzu, um das Püree cremiger und noch schmackhafter zu machen. Hier kommt es ganz auf euren Geschmack an, weshalb ich mich schwer damit tue euch Mengenangaben zu machen. Beginnt bei der Milch mit ca. 100 ml und arbeitet euch bis zu eurer präferierten Festigkeit voran. Bei der Butter gilt das gleiche: Manche mögen viel, andere lieber weniger. Ich habe es mit weniger versucht, eher nach Gefühl, wobei ca. 50 Gramm herauskamen. Es gibt aber auch Köche, die auf 250 Gramm pro halbes Kilo Kartoffeln schwören.

Die Zwiebeln könnt ihr mit Öl und etwas Mehl in der Pfanne leicht anrösten. Je mehr Mehl und Öl ihr nehmt, desto mehr werden sie geröstet. Ich habe mich für die kalorienärmere Variante entschieden und nicht viel Öl verwendet, sodass die Zwiebeln noch recht natürlich geblieben sind.

Würfelt dann noch euer Brot und bratet es schön kross mit den Kräutern eurer Wahl und natürlich etwas Öl an, sodass leckere Croutons entstehen. Mit den Croutons aus der Tüte sind diese nicht zu vergleichen. 🙂

kartoffelpüree croutons

Knusprige selbstgemachte Croutons

Da dieses Gericht so simpel ist, habe ich mich zusätzlich noch an zwei weiteren Varianten versucht. Einmal mit frischen Frühlingszwiebeln und Cheddar, wobei der Käse je nach Behandlung bzw. Sorte (falls ihr Cheddar nicht mögt) noch herrlich im Kartoffelpüree schmilzt.

kartoffelpüree frühlingszwiebeln käse

Dieses Gericht wird auch Champ genannt

Die zweite Variante beinhaltet Fetakäse, eingelegte getrocknete Tomaten und ebenfalls Frühlingszwiebeln. Hinzu kamen in der Pfanne angeröstete Pinienkerne, die so unglaublich gut mit dem Püree harmonieren, wie ihr es euch nie vorstellen könnt. So yummi!

kartoffelpüree feta tomaten pinienkerne

Die Pinienkerne sind der Hit

Letztendlich bekommt ihr so aus einer Menge Kartoffeln drei Gerichte, bei denen jedes für sich ganz einzigartig ist und eure liebsten kulinarischen Richtungen vereint. 🙂

kartoffelpüree croutons zwiebeln

Kartoffelpüree mit Croutons und Zwiebeln…

kartoffelpüree frühlingszwiebeln käse

… mit Frühlingszwiebeln und Cheddar …

kartoffelpüree feta tomaten pinienkerne

… und mit Fetakäse, getrockneten Tomaten und Pinienkernen.

Was haltet ihr von den Kartoffelpüree-Varianten? Was haut ihr am liebsten in euer Püree? Ich freue mich wie immer über eure Kommentare. 🙂


Bake on:


Kommentare

  1. Hallo Britta.

    Deine Varianten sind super 🙂 und auch das Ausgangspü. Und es schmeckt soviel besser als Pulverpüree…

    Wir geben am liebsten entweder noch etwas Pastinake, Topinambur, Petersilienwurzel oder Karotte mit in unseres.

    Herzlichen Dank für deinen tollen Beitrag!

    Abstimmen nicht vergessen, wenn die Zusammenfassung online geht.

    Viele sonnige Grüße,

    Sonja

    • Hallo Sonja,

      vielen Dank – ich freue mich, dass dir mein Beitrag gefällt.
      Eure Varianten klingen toll – die muss ich bei der nächsten Runde mal ausprobieren. 🙂

      Viele liebe Grüße
      Britta

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