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Keep calm and bake on

Dieser Butler besucht den Knuspersommer (Currybrötchen)

Es gibt ein nerdiges Thema, das wir hier noch gar nicht hatten und dabei ist es eines der geekigsten Sachen überhaupt: Mangas und Animes. Natürlich mag ich sie und habe eine Lieblingsmangareihe, die es sogar zu einer Anime-Serie gebracht hat: Black Butler. Der Manga/Anime spielt im viktorianischen England und handelt von einem Dämonenbutler und seinem jungen Herrn, Earl Phantomhive, der früh seine Eltern verloren hat und Alleinerbe ist. Darüber hinaus ist er der „Wachhund der Königin“, in deren Auftrag er mysteriösen Begebenheiten auf den Grund geht, von denen die „normale“ Bevölkerung natürlich keine Ahnung hat. Ende Juli kam der Anfang der dritten Staffel raus und ich freue mich schon darauf sie zu sehen. Leider bin ich noch gar nicht dazu gekommen. o.O

currybrötchen black butler

Meine Neuanschaffung und der erste Band der Manga-Reihe. 🙂

Relativ zu Beginn der Reihe gibt es im Crystal Palace zur Weltausstellung in London ein Wettkochen. Natürlich hat mich diese Episode besonders angesprochen und – Achtung Spoiler – natürlich gewinnt Team Phantomhive den Wettbewerb. Das Gericht ist dabei jedoch nicht nur lecker, sondern auch noch besonders innovativ, was in der Serie Königin Victoria besonders gefällt: Der Butler Sebastian kocht und backt Currybrötchen, die auf die Hand genommen und somit einfach von Kindern und Erwachsenen verspeist werden können. Keine Frage, dass ich das auch einmal ausprobieren musste!

Die Gelegenheit dazu ergab sich, als ich den Knuspersommer vom Knusperstübchen entdeckt habe. Klickt euch doch mal vorbei – im Knusperstübchen gibt es immer viele Leckereien, die euch das Wasser im Mund zusammen laufen lassen (Oreo Blaubeer Pfannkuchen Torte! OMG!!! :-O ).

currybrötchen eventbanner knuspersommer

Schaut doch mal beim Knuspersommer vorbei! 🙂

Was passt besser zu einem Picknick als leckere Snacks, die sowohl warm als auch kalt schmecken und mal was ganz anderes sind? Bühne frei für meine Currybrötchen! Wenn selbst Königin Victoria die Innovation gelobt hat… 😉 Mit großen der Unterstützung meines Meisterkochs Matt sind diese Currybrötchen für den Knuspersommer entstanden. Und so stellt ihr sie her:

Für die Füllung:

  • 300 Gramm Gemüse (hier: Möhren, Paprika, grüne Bohnen, Spinat und Tomaten)
  • 2 EL Sonneblumenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Knoblauch-Ingwerpaste, hier: Ingwerpulver mit Knoblauch zermörsert
  • 1 kleine Chili
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 EL Cashewnüsse
  • 2 EL gehackte Ananas aus der Dose
  • 100 ml Jogurt

Für den Brötchenteig:

  • 300 Gramm Mehl
  • ½ Pkg. Hefe
  • 1 Tasse warme Milch
  • 1 EL schwarzer Sesam
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • Olivenöl

 

Ihr könnt prinzipiell jedes Curry in die Brötchen füllen, solange es dick genug ist. 🙂  Dadurch lassen sich diese Brötchen auch sehr leicht vegan gestalten. Der Pizzateig ist an dieses Rezept angelehnt wohingegen das Curry von einem Rezept aus diesem Kochbuch inspiriert wurde.

Löst für den Teig zuerst die Hefe in der warmen Milch auf und verknetet sie mit den anderen Zutaten. Lasst den Teig 1-2 Stunden gehen.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Curry machen. Hier ist es wichtig, dass ihr es so dick wie möglich einkocht. Bratet zuerst die Gewürze inkl. der Chili für ca. eine Minute im Öl an. Werft dann die gehackte Zwiebel dazu und bratet sie an bis sie goldbraun ist. Dann kommt das Gemüse hinzu. Gebt dem Ganzen noch etwas Wasser, damit ihr ein wenig Sauce erhaltet. Lasst das Curry einkochen und  gebt dann die Ananas, die Cashewnüsse und den Jogurt dazu. Achtet darauf, dass das Curry nicht mehr kocht, wenn ihr den Jogurt hinzufügt.

currybrötchen curry füllung

Ein buntes und unglaublich leckeres Curry. Omnomnom!

Achtelt nun den Teig und rollt ihn ein kleine Quadrate aus. Setzt etwas Curry oben drauf und verpackt alles zu kleinen Brötchen-Paketen. Auch wenn ihr sie faltet, werden sie am Ende wie Currybrötchen aussehen. 🙂

currybrötchen füllung und teig

Setzt das Curry auf die Brötchen und faltet alles zu kleinen Paketen.

Setzt sie auf ein Backblech und bestreicht sie mit etwas geschlagenem Ei. Dann kommen sie bei 180 Grad für ca. 20 Minuten (bzw. bis sie goldbraun sind) in den Ofen. Sie sind wirklich sowohl warm als auch kalt ein „königlicher“ Genuss. 😉

currybrötchen fertig

Das sind sie! Sind sie nicht ein Traum? *_*

Was haltet ihr von der Kreation? Mögt ihr Fingerfood auch so gern? Ich freue mich wie immer auf eure Kommentare. 🙂


Bake on:


Kommentare

  1. Liebe Britta,
    ich liebe Fingerfood und wäre Deinen Currybrötchen wohl auch gleich verfallen gewesen. 😉
    Schön, dass Du noch dabei bist. 🙂
    Liebe Grüße
    Sarah

    • Hallo Sarah,

      oh wie schön, dass sie dir gefallen. Vielen Dank für deine lieben Worte! 🙂

      Liebe Grüße
      Britta

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