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Keep calm and bake on

All I want for christmas is cake (Bratapfelkuchen mit Marzipan)

Frohe Weihnachten zusammen! Ich hoffe ihr genießt die Feiertage und könnt sie mit den Menschen verbringen, die ihr liebt. Mein Baum ist seit heute Morgen geschmückt und verbreitet ordentlich Weihnachtsstimmung. 😉 Es hängen dieses Jahr sogar erstmalig Süßigkeit daran – allerdings keine selbst gemachten.

Bratapfelkuchen Weihnachtsbaum

Unser diesjähriger Weihnachtsbaum 🙂

Bevor ich mich wieder ins weihnachtliche Getümmel stürze, will ich euch von meiner ersten Teilnahme an einer Bloggeraktion berichten. Denn warum müssen die großen Pläne immer auf das neue Jahr warten? 😉 Bei Claretti von tastesheriff habe ich die Aktion “Ich back’s mir” entdeckt und diesen Monat war das Thema passender Weise “Weihnachtskuchen”. Da ich mich, um ehrlich zu sein, zu Weihnachten eher bei Plätzchen und Bratäpfeln aufhalte, musste ich einen kleinen Moment überlegen wie mein Beitrag dazu aussehen könnte. Mhmm, Moment mal… Bratäpfel? Das ist es! Challenge Accepted! Dieses Jahr versuche ich mich mal an einem Bratapfelkuchen!

Auf meiner Suche nach einem schönen Rezept bin ich natürlich über die unterschiedlichsten Möglichkeiten gestolpert, am Ende dann jedoch bei einer Variante mit ganzen Äpfeln und Marzipan stecken geblieben. Wenn schon, denn schon, wie man so schön sagt. Genug Testesser haben sich dann auch schnell in meinen Kollegen gefunden, die mit mir noch am Montag und Dienstag gearbeitet haben. 🙂

Und so sieht das Rezept aus:

Für den Teig braucht ihr

  • 300 Gramm Mehl
  • 200 Gramm Butter
  • 100 Gramm Zucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Teelöffel Backpulver

Für die Füllung braucht ihr (von mir leicht verändert)

  • 7 kleine Äpfel
  • 5 Esslöffel Marmelade
  • 200 Gramm Marzipan-Rohmasse
  • 3 Eier
  • 75 Gramm Zucker
  • 300 Gramm Schmand
  • 1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver

Zuallererst könnt ihr den Teig vorbereiten, indem ihr alle Zutaten zusammen mixt und für eine halbe Stunde kalt stellt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass er sehr bröselig ist, also gebt ihm gern ggf. ein paar Minuten länger und achtet darauf ihn nicht zu dick in der Form auszulegen, da er auch in gebackenem Zustand sehr krümelig ist. Die Krümel sind zwar ziemlich lecker, aber etwas widerspenstig. 😉

Zusammen mit dem Teig könnt ihr übrigens auch gleich die Bratäpfel vorbacken. Stecht das Kerngehäuse aus und füllt die Äpfel mit der Marmelade. Ich habe noch ein paar gemahlene Haselnüsse unter die Marmelade gemengt. Verschließt die Äpfel dann oben und unten mit etwas Marzipan. Beide Leckereien könnt ihr dann bei ca. 30 Minuten bei 180°C backen. Behaltet unbedingt den Teig im Auge und backt ihn die ersten 20 Minuten eventuell mit getrockneten Bohnen oder Erbsen, damit er nicht zu sehr abhebt. 😉

Bratapfelkuchen Äpfel Marzipan

Noch sind die knackig, gleich sind sie weihnachtlich. 😉

In der Zwischenzeit könnt ihr die Eier, den Zucker und das restliche Marzipan schaumig schlagen. Dafür benötigt ihr etwas Geduld, da sich, nach meiner Erfahrung, das Marzipan nicht so leicht auflösen lässt. Gebt dann den Schmand und das Puddingpulver dazu. Jetzt wird es lustig: Setzt die Äpfel auf den ausgekühlten Teigboden und umgießt sie mit der Füllmasse.

Bratapfelkuchen Füllung

Sieht doch schon lecker aus, oder? 🙂

Das Ganze kommt dann für eine Stunde bei gleicher Hitze in den Ofen. Auch hier gilt wie immer: Behaltet den Kuchen im Auge, damit er euch nicht anbrennt. Das fertige Resultat beschert euch einen weihnachtlichen Duft in der Küche und nicht weniger weihnachtlichen Appetit. 😉

Bratapfelkuchen fertig

Lecker, duftend, fertig!

Jetzt wird es Zeit für mich wieder in den weihnachtlichen Trubel abzutauchen – es gibt schließlich viel zu verkosten. 😉

In diesem Sinne nochmals: Frohe Weihnachten meine lieben Leser! Habt ein wundervolles Weihnachtsfest! 🙂

Was gibt es eigentlich bei euch an diesen kulinarisch bedeutenden Tagen? 😉


Bake on:


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