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Keep calm and bake on

Wie ein Feenbrunnen (Granola à la Schwiegermama)

Huch, ist Ostern schon wieder vorbei? Bei mir ist es quasi wie im Fluge vergangen. Ein bisschen liegt das wohl auch daran, dass ich mich in dieser Zeit aufgemacht hatte Hyrule zu retten. Ja, endlich habe ich das (nicht mehr ganz so) neue Zelda-Spiel A Link Between Worlds durchgezockt. Als Fan des quasi ersten Teils des Spiels A Link To The Past für den SNES waren meine Ansprüche natürlich entsprechend hoch, aber das Spiel hat mich nicht enttäuscht. Definitive Zockempfehlung!

Dass Ostern vorbei ist, bedeutet gleichzeitig natürlich, dass die Fastenzeit rum ist. Sicher habt ihr, wie ich, über Ostern gut geschlemmt – zu blöd, dass ich vorher nicht gefastet habe. 😉 Um dennoch nicht völlig in die Breite zu gehen und doch noch eine Chance auf eine Bikinifigur im Sommer zu haben, gucke ich mich gern nach ein paar netten, kalorienarmen Alternativen für die Mahlzeiten um. Eine Expertin auf dem Gebiet der kalorienarmen Küche ist definitiv meine Schwiegermama. Von ihr stammt ein leckeres Rezept für Granola, dem amerikanischen Müsli mit dem Crunch-Faktor. Hierzulande ist es unter dem Namen Knuspermüsli bekannt. Ihr könnt es sehr leicht selbst herstellen. Und hier kommt es auch schon (für zwei Bleche):

  • 400 g Haferflocken
  • 60 g Kokosflocken
  • 4 gute EL fester Honig (oder nach Geschmack)
  • 120 ml Öl
  • 180 ml Milch
  • 180 g Nüsse
  • 80 g Mehl
  • Zimt, Lebkuchengewürz

Ihr könnt dieses Rezept gut auf eure Gaumen anpassen, also zum Beispiel andere Getreideflocken verwenden oder eine andere Art von Kernen hinzufügen. Mengt alles in einer Schüssel zusammen bis ihr eine körnige Masse erhaltet.

granola mass

Vermengt alles gut zu einer körnigen Masse.

Achtet beim Zusammenmengen darauf, dass die Nüsse nicht zu groß sind, damit die Konsistenz der Granola nicht zerstört wird und ihr auch größere Stückchen bekommt.

granola masse nüsse

Achtet darauf nicht zu große Nüsse zu verwenden, sondern hackt sie ansonsten lieber.

Verteilt die Masse dann großzügig zerkrümelt auf eure Bleche. Nun geht es daran für den Crunch zu sorgen. Damit nichts anbrennt, sollte die Granola lieber im Ofen getrocknet, als klassisch gebacken werden. Deshalb ist es wichtig die Temperatur zunächst nicht zu hoch einzustellen. Beginnt bei ca. 120 bis 140°C und steigert euch, wenn die Granola etwas ausgetrocknet ist auf 180°C. Vergesst nicht die Granola hin und wieder zu wenden, damit sie gleichmäßig braun wird.

granola blech

Verteilt die Masse großzügig auf einem Backblech.

Behaltet die Granola gut im Auge – wenn sie eine leckere braune Farbe angenommen hat, ist sie fertig. Zur Orientierung könnt ihr von einer Backzeit von 20 bis 30 Minuten ausgehen, abhängig von der Dichte der Stückchen und natürlich eurem Herd.

granola fertig

Große, chrunchige Stücke – omnomnom. 😉

Die Granola schmeckt super mit etwas Jogurt oder Milch und klein geschnittenem Obst. Mein Favorit ist seit langem die Banane, aber auch Beeren, Birnen oder Weintrauben machen sich super darin. Die Früchte geben dem ganzen noch einmal eine Frische und die Extraportion Gesundheit. 😉

Habt ihr euch schon mal an Granola selbst versucht? Wie haltet ihr euch fit? Ich freue mich wie immer über eure Kommentare. 🙂


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